Industriell verarbeitete Lebensmittel haben keinen Platz mehr in den Bieler Schulen

Der Stadtrat hat gestern ein vom Gemeinderat vorgeschlagenes und in enger Zusammenarbeit mit dem Komitee der Initative „für eine gesunde Ernährung“ entwickeltes Reglement genehmigt. Das Initiativkomitee hat darum entschieden, das Begehren zurückzuziehen.

In Zukunft essen alle unsere Kinder in den Bieler Schulen und den städtischen Betreuungsorganisationen lokal verarbeitete Mahlzeiten aus möglichst lokalen, saisonalen und biologischen Zutaten. Verarbeitung und Zubereitung werden altersgerecht durchgeführt. Möglicherweise schädliche Kunststoffe oder andere schädliche Materialien sind bei Herstellung, Lagerung und Transport der Lebensmittel verboten. Mit dem Vermeiden langer Anfahrts- und Transportwege durch den Bezug bei lokalen Produzenten und mit der Nutzung geeigneter Mehrweggebinde trägt die Stadt Biel zu einer wesentlich besseren Ökobilanz bei.

Zentrales Anliegen des Initiativkomitees war und ist die Gesundheit der Kinder. Gleichzeitig möchte das Komitee eine möglichst rasche Umsetzung und keine finanzielle Mehrbelastung der Eltern. Aus diesen Gründen hat das Komitee die Initiative zurückgezogen, obwohl der Betrieb der Küchen durch Dritte ermöglicht werden soll.

Die Initiative und die breite Unterstützung der Bevölkerung haben es ermöglicht, eine Lösung in einer seit Jahren unbefriedigende Situation zu finden. Das Initiativkomitee freut sich, einen Beitrag zur gesunden, umweltfreundlichen und nachhaltigen Ernährung von Kindern und Jugendlichen geleistet zu haben. Es dankt allen, die mit ihrem Engagement zum Erfolg beigetragen haben.

Für das Initiativkomitee:
André Burri (deutsch): 079 543 7076
Claire Magnin (Französisch): 076 562 79 75

Communiqué als pdf